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38 - MENNONITICA

Familiennamen VIANT WIEGAND FIAND VIAND WIAND und alle Varianten

An: 'mennonitica@mennonitica.ch'

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Sumiswald war eine Christina Viant (vormals "von Jandt", "Jant"), *13.03.1600, verheiratet ab 1618 mit Michael Haslibacher, ebenfalls aus Sumiswald, Verwandter des Hans Haslibacher (Täufer, "Haslibacher-Lied").


In Folge der Jahrhunderte tauchte der Name Viant (oder alle Varianten) meist überall dort auf, wo auch (schweizerische)(Wieder-)Täufer ihre Zuflucht fanden: Elsass, Böhmen, Breisgau, Österreich-Ungarn (meine direkten Vorfahren wohnten in Lajoskomarom und Györköny/Ungarn - wahrscheinlich vorher in Nikolsburg und im Burgenland/Westungarn), Pfalz, Niederlande, USA (Pennsylvania) u.a.


Können Sie anhand Ihrer Unterlagen einen Zusammenhang dieses Familiennamens mit täuferischen Ursprüngen näher verifizieren und rekonstruieren ... ???


Bitte geben Sie mir ggf. auch Tipps für die eigene Forschung.


Herzlichen Dank - mit freundlichen Grüßen


E.W.


39 - Die Hutterer im Burgenland

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Eine Theorie zur Familiengeschichte des Viant-Zweiges ist ja, dass sie als Wiedertäufer/Mennoniten/Waldenser/ Hutterer/Hugenotten - protestantische Glaubensflüchtlinge - aus dem Berner Bereich vertrieben wurden nach Cornwall/England (Viant), Lothringen (Viant) und ins Breisgau (Fiand in Opfingen u.a.) - und es aus diesen Gegenden Abwanderungen nach dem Burgenland und zunächst Westungarn kam ...
Hier habe ich noch einmal einen Aufsatz gefunden, der sich mit den Handwerkern unter den Hutterern explizit im Burgenland und im Bereich des Komitats Moson/Sopron/Györ beschäftigt ...
Die genannten Orte könnten alle Durchgangsstationen der Viants/Wieands nach Györköny und Lajoskomarom sein ...
Wer dazu in seinen Forschungsunterlagen nähere Informationen hat - bitte melden ...