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Horst Klusch: Ansiedlung der Siebenbürger Sachsen - 31 pdf-Seiten

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Sehr lesenswert in Bezug auf das Thema: VIANT-VIANDEN - click here

Fernand Fehlen: Kritische Arbeit zum "Zusammenhang": Luxemburg - Siebenbürgen

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Vianden - ein Landstrich im Mittelalter - so groß wie das heutige Luxembourg


Vianden war eine mittelalterliche Grafschaft, etwa in der Größe des heutigen Luxemburgs.

Zur bewegten Geschichte

Damals, also mit Erhalt des Freiheitsbriefs [1308], wurde Vianden zu einer mittelalterlichen Hauptstadt und damit zum politischen Zentrum. Die Grafschaft Vianden umfasste zu dieser Zeit 136 Dörfer und stand mit seiner geografischen Fläche bis Prüm und Bitburg dem heutigen Luxemburg in nichts nach. Die befestigte Stadt lag zu den Füßen der Burgruine, von der sie beschützt und beherrscht wurde. 24 halbkreisförmige Türme und 5 Pforten markierten entlang der Ringmauer die Stadtgrenze.


Weil sie denneuzeitlichen Verkehr aufhielten, fielen sie bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Abrisskommandos zum Opfer.


Während des 15. Jahrhunderts wohnten rund 3.000 Einwohner in Vianden. Damit war sie die dritte Stadt des Landes und verdankte ihren Wohlstand dem Talent der Künstler und dem Können der Handwerker, die in sieben Zünften zusammengeschlossen waren: Gerber, Tuchmacher, Küfer, Maurer, Schneider, Schlosser und Goldschmiede.


Letztere schufen eine beeindruckende Zahl von weltlichen und religiösen Kunstwerken, die über den ganzen Raum der Ardennen und der Eifel verbreitet sind.


Die sieben Zünfte hatten das Recht, eigene Maße für Flüssigkeiten, Getreide, Gewichte und Ellenwaren zu gebrauchen.


Ein Kuriosum am Rande...
das Viandener "Ohm" (158 l) entspricht ziemlich genau einem Barrel (159 l) und das "Fouss" der Länge eines DIN A4 Blattes.


(Auszug aus einer Festschrift zur 700 Jahrfeier der Stadt Vianden 2008) - http://www.cv.leader.lu/_dbfiles/webpage/28/Parcours10.pdf


Die Burg

wurde zum Symbol des Unglücks und des Leidens, die über Vianden hereinbrachen. Für die Herrscher aus dem Hause Nassau, die Vianden im 15. Jahrhundert durch Erbschaft erhielten, war die Grafschaft Vianden nur eine untergeordnete Herrschaft. Sie wohnten nicht in der Burg und ließen die Grafschaft durch Amtmänner verwalten. Es war der Beginn des Niedergangs der Stadt Vianden, der beschleunigt wurde durch die Aufhebung der Grafschaft im Jahre 1794, die Abtretung von 42 Dörfern der vormaligen Grafschaft an Preußen durch den Wiener Kongress von 1815, und durch die Errichtung einer Zollgrenze zwischen Vianden und diesen Dörfern nach dem Austritt Luxemburgs aus dem Zollverein im Jahre 1918.

(aus: http://www.vianden-info.lu/)







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